tanz auf dem seil des lebens...
erfülltes leben entsteht, wenn wir gegensätze anerkennen und pendeln - zwischen wohlgefühl und unwohlsein, sicherheit und risiko, sturm und stille. nur schwankend lässt sich das glück der mitte finden.
habe ich heute gelesen und musste ganz unvermittelt an meine situation denken. definitiv befinde ich mich gerade im sturm, auf der risikoseite. frage ist nur, beziehe ich das auf mein leben oder auf diese eine beziehung? und welche schlüsse ziehe ich daraus, wenn letzteres? will mein pendel nur zurück in die beziehung, weil es grad schmerz erfährt? ist das ganz normal und gehört zum balanceakt des lebens dazu, oder sagt es mir mehr über meine wahren gefühle?
aber was sind meine wahren gefühle? wie kann ich mich jemals auf meine gefühle verlassen, wenn ich damit meistens falsch liege? ich erinnere mich noch gut an das ende meiner letzten langen beziehung, da gab es unheimliche parallelen zu dieser: ich habe mich getrennt, dann hatte er jemand neues, und dann wollte ich auf einmal zurück rudern. und ich habe auch nicht die vielen demütigungen vergessen, die ich von männern erfahren habe, nur weil ich meinte sie interpretieren zu können... wenn ich nicht auf andere hören kann und will, wie finde ich heraus, was ich wirklich will und vor allem fühle? wie soll ich mich darauf verlassen, was mein bauch mir sagt, wenn der ständig seine meinung ändert? und ich auch noch für jede gefühlslage eine entsprechende erklärung darbieten kann? wie leicht muss es gewesen sein, als die menschen sich noch auf traditionen, konventionen und religionen berufen konnten und nicht selbst dafür verantwortlich waren, die lebensbalance zu finden...
habe ich heute gelesen und musste ganz unvermittelt an meine situation denken. definitiv befinde ich mich gerade im sturm, auf der risikoseite. frage ist nur, beziehe ich das auf mein leben oder auf diese eine beziehung? und welche schlüsse ziehe ich daraus, wenn letzteres? will mein pendel nur zurück in die beziehung, weil es grad schmerz erfährt? ist das ganz normal und gehört zum balanceakt des lebens dazu, oder sagt es mir mehr über meine wahren gefühle?
aber was sind meine wahren gefühle? wie kann ich mich jemals auf meine gefühle verlassen, wenn ich damit meistens falsch liege? ich erinnere mich noch gut an das ende meiner letzten langen beziehung, da gab es unheimliche parallelen zu dieser: ich habe mich getrennt, dann hatte er jemand neues, und dann wollte ich auf einmal zurück rudern. und ich habe auch nicht die vielen demütigungen vergessen, die ich von männern erfahren habe, nur weil ich meinte sie interpretieren zu können... wenn ich nicht auf andere hören kann und will, wie finde ich heraus, was ich wirklich will und vor allem fühle? wie soll ich mich darauf verlassen, was mein bauch mir sagt, wenn der ständig seine meinung ändert? und ich auch noch für jede gefühlslage eine entsprechende erklärung darbieten kann? wie leicht muss es gewesen sein, als die menschen sich noch auf traditionen, konventionen und religionen berufen konnten und nicht selbst dafür verantwortlich waren, die lebensbalance zu finden...
Engelchen und Teufelchen - 30. Jul, 22:19
