die erleuchtung
...kam über nacht. ich denke, ich leide jetzt so, um mit der beziehung abschließen zu können und bereit zu sein für eine (potentielle) freundschaft - die ja nicht funktionieren würde, wenn nur einer von uns unter der trennung gelitten hätte. das wäre keine balance. in den letzten monaten nach der trennung und auch vorher habe ich nie daran gedacht, was ich verliere; ich habe immer nur gesehen, was ich gewinne. und ich habe mich um ihn gekümmert, als er am boden war. nach einer so langen beziehung musste aber doch irgendwann der punkt kommen, an dem ich auch nochmal an die schönen momente denke - sonst wären die jahre ja verschenkt gewesen. wenn ich durch dieses tal gegangen bin, kann ich hoffentlich zufrieden nach hinten blicken, aber auch zuversichtlich nach vorn.
einen fehler werde ich aber nicht machen: davon ausgehen, dass wir wirklich eine freundschaft haben können. dazu kenne ich ihn zu gut und dazu habe ich zu schlechte erfahrungen in den letzten wochen gemacht, als dass ich denke, dass wir trotz aller widrigkeiten eine gute freundschaft haben und leben können. es wäre schön, aber ich glaube fast nicht dran. und ich glaube, das macht den abschied so schwer, zu wissen, dass sich unsere wege bald unwiderruflich trennen werden.
einen fehler werde ich aber nicht machen: davon ausgehen, dass wir wirklich eine freundschaft haben können. dazu kenne ich ihn zu gut und dazu habe ich zu schlechte erfahrungen in den letzten wochen gemacht, als dass ich denke, dass wir trotz aller widrigkeiten eine gute freundschaft haben und leben können. es wäre schön, aber ich glaube fast nicht dran. und ich glaube, das macht den abschied so schwer, zu wissen, dass sich unsere wege bald unwiderruflich trennen werden.
Engelchen und Teufelchen - 31. Jul, 09:37
